Telemedizin, Teleradiologie, Video-Sprechstunde: die remote-fähigen Arztstellen, was sie zahlen, welche Fachkunde du brauchst, und wo „Telemedizin" nur ein Etikett ist.
„Telemedizin" ist ein Sammelbegriff. Dahinter stecken sehr verschiedene Jobs mit sehr verschiedenem Geld.
Bildbefundung aus der Ferne, oft Nacht- und Notdienst für mehrere Häuser. Der echteste Remote-Arztberuf, meist als Honorar, gut bezahlt. Braucht Facharzt, Erfahrung und die Fachkunde Strahlenschutz.
Online-Sprechstunde in Hausarzt- oder Fach-MVZ und auf Plattformen. An die Berufsordnung zur Fernbehandlung gebunden, meist Anstellung oder Honorar im MVZ-Rahmen.
Konsil und Zweitmeinung zwischen Kliniken, oft zusätzlich zur normalen Stelle. Selten als eigener Vollzeitjob ausgeschrieben.
Ambulant mit Homeoffice-Anteil. Klingt nach Remote, ist real meist Präsenz plus ein, zwei Tage von zu Hause. Hier lohnt der genaue Blick in die Anzeige.
21 von 33 Stellen kommen von einem einzigen Vermittler. Er heißt tw.con. GmbH. Beworben werden damit oft normale MVZ-Stellen, nur mit dem Zusatz „mit Homeoffice". Echte remote-first Jobs sind selten. Schau deshalb auf das Quellen-Badge an jeder Stelle: Klinik direkt oder über Vermittler.
Teleradiologie und Klinik-direkt zuerst. Jede mit Quelle. Aus der offiziellen Jobbörse der Bundesagentur, Stand 2026-08-25.
Dein Fach ist nicht dabei? Dann gibt es dafür gerade keine remote-fähige Anzeige. Alle Stellen deines Fachs findest du in der Jobbörse mit Fach-Filter.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, öffentliche Jobsuche, geladen 2026-08-25. „Remote/Telemedizin" erkannt am Anzeigentitel. Gehalts- und Honorareinordnung ist Richtwert, keine Zusage. Methodik und Vermittleranteil: Studie.
Wenn Remote der Grund ist, führt der klarste Pfad über die Radiologie: Fernbefundung, oft im Honorar, planbar von zu Hause. Was die Stunde bringt, steht auf der Honorararzt-Seite. Welche Kliniken zur vollen Radiologie-Weiterbildung befugt sind, im Weiterbildungs-Hub.
Was ist deine Stunde wert? → Weiterbildung Radiologie →